Die Geschichte hinter der Geschichte
Es war einmal im Frühling 2023 - oder, naja, wenn ich ehrlich bin, gibt es nicht den einen genauen Startzeitpunkt. Aber "Es war einmal..." hört sich so schön märchenhaft an und ich schreibe hier meine eigene Geschichte. Vor allem wünsche ich mir, dass sie gut ausgeht. Mehrere gute Feen gibt es auf alle Fälle im heutigen Post schon ;) Und irgendwie wird auch Stroh zu Gold gesponnen.
Das war nämlich so:
Zwei schwierige Umstände in meinem Leben kamen zusammen: Meine ältere Tochter, Sina, hatte Probleme in Mathe und ich war gleichzeitig ziemlich krank. Aber der Reihe nach. Sina hat keine klassische Rechenschwäche oder Dyskalkulie. Nein, es war eher ein generelles Desinteresse. Dadurch war sie anfangs sehr langsam, durch die Langsamkeit häuften sich unangenehme Erfahrungen im Unterricht und zu Hause bei den Hausaufgaben, was widerum zu Lernblockaden und Matheängsten führte. Es entwickelte sich rasch ein Teufelskreis. Wer selbst Matheängste hat (mir fallen da auf Anhieb eine ganze Menge Menschen auch aus meinem Erwachsenenumfeld ein) beziehungsweise Kinder, die unter diesen leiden, weiß, wie emotional das sein kann. Verzweiflung, Tränen Selbstzweifel... Das volle Programm. Da das für uns eine extrem belastende Situation war, und ich auf Instagram Janna, die Matheflüsterin entdeckt hatte, buchte ich den Elternkurs. Hier gibt es zum einem viele Videos, die Mathedidaktik für Eltern aufbereiten und gleichzeitig auch regelmäßige Zoom-Meetings mit Janna, wo man seine aktuellen Themen besprechen kann. Ich begann ein ganz neues Bild von der Herangehensweise zu bekommen, wie ich mit meiner Tochter Mathe üben muss.Zum Beispiel wusste ich jetzt, dass sie viel mehr enaktiv (also mit
haptischem Material) arbeiten muss, oder dass ich viel mehr Themen, die sie interessieren in die Mathematik holen sollte. Es war zwar mühsam, mir immer wieder neue Methoden zu überlegen, wie ich ein bestimmtes Thema für meine Tochter aufbereiten kann, aber die kreativen Übungseinheiten schenkten uns auch wirklich schöne Erfolgsmomente. Ich suchte parallel zusätzlich nach liebevoll illustriertem Übungsmaterial, das irgendwie vielleicht sogar witzig ist und im besten Falle auch ein bisschen Suchtcharakter erzeugt. Harry Potter hatte meine Tochter zum Bücherjunkie gemacht, so etwas ähnliches wollte ich gern für Mathe haben. Gefunden habe ich aber leider nichts, was mich (oder vielmehr Sina) überzeugt hätte.
So nahmen die Dinge ihren Lauf. Seitdem habe ich kontinuierlich an dem Buch gearbeitet. Fast drei Jahre hat es dann tatsächlich gedauert, bis ich die Geschichte mit sämtlichen Illustrationen, Rätseln und Bastelseiten fertig hatte.
Jetzt möchte ich das Buch im Eigenverlag veröffentlichen. Wie ich zu dieser Entscheidung gekommen bin, was es hierbei zu bedenken gilt, welchen Feinschliff ich immer noch an meinem Buch vornehmen muss und noch so viel mehr werde ich nach und nach hier posten.
Wer bis dahin schon mal eine kleine Sneak-Peek in das Buch möchte, klickt sich am besten rüber zur offiziellen Promo-Website für mein Buch.
Bis bald.
Eure
P.S.: Sina sagt, ich soll schreiben, dass Mathe immer besser zu lernen geht, wenn man es mit Sport verbindet.






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